Bauratgeber 

  :: Was ist nachh. Bauen?

  :: Vor Baubeginn
  :: Wahl des Baugr.stück
  :: Verdichtetes Bauen
  :: Gebäudeart und Form
  :: Grundrissplanung
  :: Partner am Bau

  :: Während d. Bauphase
  :: Auf der Baustelle
  :: Recycling/Abfallvermdg

  :: Energiesp. Bauen
  :: ENEV
  :: Wärmedämmung
  :: Wärmebrücken
  :: Solargew./Sonnensch.
  :: Gebäudedichtheit
  :: Lüftung
  :: Passivhaus

  :: Heizung/Sanitär
  :: Raumklima
  :: Heizungsarten
  :: Warmwasserbereitung
  :: Sanitärinst. / Wassersp.

  :: Strom/Energie/E-smog
  :: Elektroinstallation
  :: Baubiol. Aspekte
  :: Risikofaktoren
  :: Photovoltaik

  :: Umweltschutz
  :: Wassersparkonzepte
  :: Versiegelung
  :: Abwasser
  :: Begrünung
  :: Hecken
  :: Zäune
  :: Gartengestaltung

  :: Baustoffe/Bauweise
  :: Holz
  :: Bodenbeläge
  :: Anstriche
  :: Wandbaustoffe
  :: Dämm-Materialie
  :: Bau- und Wohngifte

  :: Lands.bez. Bauen
  :: Landschaft und Haus
  :: Ländliches Wohnhaus


QUICKLINKS

AOVE GmbH

Alt werden zu Hause

AOVE-EnergieRegion

Gebäudebörse

Goldene Straße

Nachhaltig Bauen

Osterbrunnen

Taschengeldbörse







Verdichtetes Bauen

Der „ Rohstoff “ Fläche kann zwar nicht im eigentlichen Sinn wie nachwachsende oder fossile Rohstoffe verbraucht werden. Doch je nach Art, Umfang und Nutzungsintensität werden Böden häufig so stark verändert, dass sie in der Leistungsfähigkeit ihrer natürlichen Bodenfunktion entscheidend beeinträchtigt sind.

Von den ausgewiesenen Bauflächen in Deutschland wird etwa die Hälfte bebaut oder anderweitig versiegelt.

Auch bei dichter Bebauung sind vielfältig gestaltete und nutzbare Freiräume möglich. Für die Nutzbarkeit wohnungsnaher Freiräume ist neben einer spannungsreichen Raumbildung vor allem ein auf den Naturraum wie auf den Menschen bezogene, maßstäbliche Gestaltung wesentliche Voraussetzung.

Das freistehende Einfamilienhaus mit Garten ist nach wie vor Wohnwunsch eines großen Teils der Bevölkerung.

Oft gibt es dabei nur die öffentlichen Flächen und die privaten Flächen.

Aber Individualität, Gestaltungsfreiräume, ungestörte Privatsphäre und somit ein hochwertiges Wohnumfeld kann auch durch „Zusammenrücken“ erreicht werden.  Halb öffentliche Räume wie gemeinsame Innenhöfe und Vorplätze oder gar Gemeinschaftsräume sind günstig für ein Miteinander in der Nachbarschaft:
Verweilen, sehen und gesehen werden, Schwätzchen halten.
Soziale Kontakte entstehen. Gegenseitiges Kennenlernen und sich Unterstützen können durch die Architektur begünstigt werden. Gemeinschaftsräume verringern das Raumprogramm, das alleine finanziet werden muss (Werkstatt, Sauna, Festzimmer, Heizungsanlage etc).

 

 

Gegenüberstellung der Bauformen mit unterschiedlichen Flächenverbrauch unter Aspekten der Nachhaltigkeit:

 

Einfamilienhaus

Doppelhaus / Reihenhaus

verdichtetes Bauen

Hoher Landverbrauch

Reduzierter Landverbrauch

Günstiger Landschaftsverbrauch

Individuelles Bauen möglich

Kaum Einschränkungen in der Individualität

Individualität in Baudetails möglich

Relativ teuer und unökonomisch

Durch kompaktere Bauweise energetisch und ökonomisch günstiger zu realisieren

Gemeinschaftsräume und Anlagen (BHKW) reduzieren Raumbedarf und Investitionskosten

Fördert den Individualverkehr, da Zer-siedelung einen finanzierbaren ÖPNV immer unmöglicher macht. Weite Wege zu Schule, Arbeit, Versorgungs- und Freizeiteinrichtungen

 

Förderung des sozialen Zusammenleben

 

Verdichtete Hausgruppen als Reihen- oder Kettenhäuser ermöglichen reduzierten Landschaftsverbrauch. Durch zusätzlich gemeinsame Wohnhöfe erhält man größere, zusammenhängende Freiflächen

Verdichtung durch Bildung von Wohnhausgruppen und Wohnhöfen

 




Webdesign & Hosting by RMCS CMS - Content Management System by Content-Master.de